Was AlarmRoutine und Home Assistant übernehmen
AlarmRoutine nimmt das Ereignis entgegen und entscheidet, welche freigegebenen Verbindungen zur Feuerwehr gehören. Home Assistant entscheidet, was in deinem Zuhause passiert. So bleiben Bedingungen wie Uhrzeit, Helligkeit und Anwesenheit dort, wo deine übrigen Hausautomationen bereits liegen.
Eine gute erste Routine schaltet nur das Flurlicht ein. Sie verändert keine Türverriegelung, keine Heizung und keine sicherheitsrelevante Anlage. So erkennst du beim Test schnell, ob die Verbindung funktioniert.
Den Webhook in Home Assistant einrichten
Erstelle in Home Assistant eine Automation mit Webhook-Auslöser und einer langen, zufälligen Webhook-ID. Für die Verbindung aus AlarmRoutine muss das Ziel über öffentlich erreichbares HTTPS verfügbar sein. Eine lokale Adresse wie 192.168.x.x ist aus dem gehosteten Dienst nicht erreichbar und wird nicht zugelassen.
Veröffentliche dafür keine ungeschützte Home-Assistant-Verwaltung. Nutze einen dafür vorgesehenen abgesicherten Zugang, etwa einen passenden Cloud-Webhook, oder eine fachgerecht eingerichtete HTTPS-Verbindung. Prüfe die aktuelle Home-Assistant-Dokumentation zur Erreichbarkeit und zu erlaubten HTTP-Methoden. Der Empfang von POST muss zur Einrichtung passen.
Die Routine in AlarmRoutine hinterlegen
Öffne „Meine Routinen“, wähle Home Assistant und trage die vollständige Webhook-Adresse ein. Vergib einen eindeutigen Namen, zum Beispiel „Flurlicht Zuhause“. Behandle die Adresse wie ein Passwort. Ein eigener Zielhost wird zunächst zur Freigabe vorgelegt.
Sobald die Verbindung freigegeben und die Lizenz aktiv ist, kann ein Testsignal ausgelöst werden. Kontrolliere im Portal das Zustellergebnis und anschließend in Home Assistant den Ablauf der Automation. Passe dort bei Bedarf die Gerätegruppe oder eine Bedingung an.
Doppelte Signale und Ausfälle berücksichtigen
Eine Lampe einzuschalten ist für diesen Zweck meist sinnvoller als sie umzuschalten: Zwei Umschaltbefehle würden den Ausgangszustand wiederherstellen. Plane Aktionen möglichst so, dass eine Wiederholung kein gegenteiliges Ergebnis erzeugt. AlarmRoutine erkennt doppelte Quellereignisse, aber auch das Zielsystem sollte nachvollziehbar reagieren.
Ein nicht erreichbares SmartHome-Ziel wird als fehlgeschlagene Zustellung sichtbar. Alte Alarmaktionen werden nicht später erneut abgespielt. Prüfe nach Änderungen an Router, Zertifikat oder Cloud-Konto die Verbindung neu.
Keine Einsatzdetails im SmartHome
Für das Einschalten einer Lampe braucht Home Assistant weder Einsatzadresse noch Stichwort. Das ausgehende Signal enthält deshalb nur einen technischen Auslöser. Benenne deine Automation ebenfalls neutral und vermeide Einsatzinformationen in Lautsprecheransagen, Push-Nachrichten oder Protokollnamen.
Die offizielle Alarmierung bleibt unabhängig davon bestehen. Das SmartHome hilft bei kleinen Handgriffen. Jedes Mitglied sollte wissen, was bei einem Ausfall zu tun ist.
Häufige Fragen
Kann ich eine lokale Home-Assistant-IP eintragen?
Nein. AlarmRoutine erreicht nur freigegebene öffentliche HTTPS-Ziele. Nutze eine geeignete abgesicherte Webhook-Verbindung.
Ersetzt das Licht den Melder?
Nein. Weder Licht noch Gong ersetzen die offizielle Alarmierung oder BOS-Alarmmittel.
